ADI-Krankenschwester Shoshi Diamont von Präsident Herzog für Tapferkeit und Zivilcourage ausgezeichnet

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Im Rahmen einer besonderen Zeremonie in der Residenz von Präsident Yitzhak Herzog, ehrte dieser am 7. Oktober Bürger, die überragenden Mut und bürgerschaftliches Engagement bewiesen haben, mit einer “Auszeichnung des Präsidenten”. Shoshi Diamont, eine Krankenschwester im “Harvey and Gloria Kaylie Rehabilitation Medical Center” in ADI Negev-Nahalat Eran, war eine der Preisträgerinnen für ihre instrumentale Rolle am 7. Oktober.

Shoshi wohnt im Kibbuz Zalim, der nur 20 km von der Grenze zu Gaza entfernt liegt. Am Morgen des 7. Oktober, als sie auf dem Weg zum Eingang des Kibbuz war, sah sie plötzlich eine Gruppe von rund 400 Menschen auf den Ort zustürmen. Einige hatten Blut am ganzen Körper, andere waren angeschossen worden, wieder andere fuhren in von Kugeln durchsiebten Autos. Alle rannten verzweifelt zum Kibbuz, auf der Suche nach Hilfe.

Shoshi Diamont with patient | ADI

Shoshi erfasste die Situation und machte sich schnell auf den Weg zur Kibbuz-Klinik. Sie begann sofort mit der Behandlung der Verletzten und stufte sie nach der Schwere ihrer Wunden ein, um die am schwersten Betroffenen schnellstmöglich ins Krankenhaus zu bringen. Shoshi packte gleich an und kümmerte sich um Kinder mit Granatsplitterverletzungen am Kopf, mit Schussverletzungen und starken Blutungen; sie beruhigte hysterische Mädchen, die schwer verletzt waren und mit sich selbst rangen, ob und wie sie ihren Eltern über das Geschehene berichten sollten. Zudem führte sie andere zum Speisesaal des Kibbuz, wo sie Essen und Unterkunft erhielten.

Als die erfahrene Krankenschwester bemerkte, dass die Krankenwagen nur langsam eintrafen, dachte sie schnell um und zeigte Initiative, indem sie anwies, die Sitze aus den Fahrzeugen des Kibbuz abzubauen, um Platz für die Verletzten zu schaffen und ihre Evakuierung zu ermöglichen.

Shoshi: „Es ist eine große Ehre für mich, die präsidentielle Auszeichnung zu bekommen. Ich sehe mich nicht als Heldin. Ich habe aus einem Gefühl des gemeinsamen Schicksals und der gegenseitigen Verantwortung heraus gehandelt, mit dem Ziel, so viele Leben wie möglich zu retten. Krankenschwester zu sein ist kein Beruf, es ist eine Berufung. Ich werde weiterhin und ohne Zögern so viel von mir geben wie möglich. In dieser schwierigen Zeit, in der die besten unserer Söhne und Töchter unsere Zuhause bewachen und medizinische Teams seit Kriegsbeginn Tausende von Verwundeten versorgen, verstehen wir die Bedeutung der engen Verbindung zwischen der Front und der Heimatfront.“

Shoshi wurde von Avi Wortzman, CEO von ADI Negev-Nahalat Eran, für die präsidentielle Auszeichnung vorgeschlagen. „Ich kenne Shoshi seit langem in ihrer Position als engagierte Krankenschwester im Kaylie Rehabilitation Medical Center in ADI Negev-Nahalat Eran, und ich kann bezeugen, dass sie voller Hingabe an ihren Beruf herangeht. Shoshi kümmert sich liebevoll und mit ganzem Herzen um die Patienten im medizinischen Zentrum, darunter Soldaten und Kriegsverletzte. Sie hat immer ein Lächeln im Gesicht und ermutigende Worte auf den Lippen. Meiner Meinung nach hat Shoshi diese Auszeichnung verdient. Im Allgemeinen symbolisiert Shoshi den Geist der Freiwilligenarbeit und des Gebens, und dies trifft in Bezug auf den 7. Oktober mehr als zu. Shoshi gibt weiterhin an die Gemeinschaft und engagiert sich auch noch ehrenamtlich. Sie ist ein persönliches Beispiel und eine Inspiration. Ihr Beitrag zum nationalen Zusammenhalt, zur nationalen Stärke und zum Heldentum ist immens.“

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