„Sie wollten uns vernichten, sie haben versagt – lasst uns essen.“
Diese jüdische Feiertagsformel steht symbolisch für den unbeugsamen Lebenswillen eines ganzen Volkes – und sie trifft den Kern der Arbeit von ADI Negev-Nahalat Eran auf den Punkt.
Denn so wichtig medizinische Rehabilitation auch ist, wahre Heilung braucht mehr: Lebensfreude, soziale Teilhabe – und ab und zu ein gutes Essen in bester Gesellschaft.
Letzte Woche durften die verwundeten Soldaten und Zivilisten, die derzeit im Kaylie Rehabilitationszentrum von ADI behandelt werden, einen ganz besonderen Tag erleben. Gemeinsam mit ADI-Mitarbeitenden ging es nach Tel Aviv – raus aus dem Klinikalltag, rein ins echte Leben.
Der Tag begann mit einem erfrischenden Adrenalinkick auf dem Wasser: Eine Speedbootfahrt entlang der Küste brachte Schwung in Körper und Geist. Es folgte ein Spaziergang durch die malerischen Gassen der Altstadt von Jaffa, bevor der Ausflug in einem kulinarischen Highlight gipfelte: einer geführten Tour über den Karmel-Markt. Zwischen Gewürzen, Köstlichkeiten und Marktschreiern genossen die Teilnehmenden kleine Häppchen aus aller Welt – und jede Menge herzliche Begegnungen.
Abgerundet wurde der Tag bei einem gemeinsamen Essen, bei dem nicht nur gelacht, sondern auch gelebt wurde.
„Es ist berührend zu sehen, wie die Augen wieder leuchten, wie neue Hoffnung aufkeimt“, sagt ein Mitarbeiter von ADI. „Solche Momente geben Kraft – für den nächsten Therapieschritt, für das nächste Ziel, für den Weg zurück ins Leben.“
Mit Angeboten wie diesem beweist ADI, dass Reha weit über medizinische Maßnahmen hinausgeht – und dass Menschlichkeit, Teilhabe und Lebensfreude der Schlüssel zur echten Heilung sind.
