Beim Jerusalem Marathon am 4. April war ADI nicht zu übersehen: In den markanten grünen Laufshirts setzte das inklusive Team der Organisation ein kraftvolles Zeichen für gelebte Inklusion und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Während tausende Läuferinnen und Läufer durch die Straßen der Hauptstadt strömten, bewiesen die über 40 teilnehmenden ADI-Bewohner – viele von ihnen mit schweren Mehrfachbehinderungen – eindrucksvoll, dass auch große Herausforderungen überwunden werden können.
Mit individuell angepassten Gehhilfen meisterten die jungen Frauen und Männer den 800-Meter-„Communities Track“ – eine Strecke, die für viele von ihnen ein kleiner persönlicher Marathon bedeutete. Gleichzeitig liefen ADI-Mitarbeitende, Freiwillige und Unterstützer aus ganz Israel und dem Ausland in den 5 km-, 10 km-, Halbmarathon- und Marathonläufen mit, um Spenden zu sammeln und auf die wichtige Arbeit der Organisation aufmerksam zu machen.
„ADI erlaubt uns, auf tiefster Ebene mit unserer Menschlichkeit in Verbindung zu treten“, erklärte Debbie Ballew, eine gebürtige New Yorkerin, die heute in Gush Etzion lebt und gemeinsam mit ihrer Tochter für ADI an den Start ging. „Es ist eine Ehre, Jahr für Jahr mit ADI Fleet zu laufen – wir fühlen uns wirklich als Teil einer Familie.“
Auch ein dreiköpfiges Läuferteam aus Jerusalem, bestehend aus Nadia Levene, Keren Grant und Linda Bezalely, engagierte sich begeistert für ADI: „Die Arbeit von ADI berührt uns – die Kombination aus fachlicher Exzellenz, Mitgefühl und echter Inklusion hat uns sofort überzeugt“, so Levene. Das Trio sammelte innerhalb einer Woche über 22.000 NIS für ADI.
Insgesamt wurden durch den Lauf Zehntausende Schekel und Dollar für die Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen und kriegsversehrten Zivilisten und Soldaten im Süden Israels gesammelt. Der Jerusalem Marathon wurde so für ADI zu einem bewegenden Ausdruck von Hoffnung, Verbundenheit und dem unerschütterlichen Glauben daran, dass Inklusion keine Vision, sondern Realität ist.
