Am vergangenen Mittwochabend verwandelte sich Be’er Sheva in eine vibrierende Kulisse der Stärke, Solidarität und Hoffnung. Beim großen Nachtlauf der Stadt, der dieses Jahr unter dem Motto „Salut an die IDF“ stand, nahm auch eine ganz besondere Gruppe teil: Dutzende Bewohner*innen, Rehabilitand*innen, Mitarbeitende und Freiwillige von ADI Negev–Nahalat Eran machten sich auf den Weg – rollend, laufend, träumend und mit dem Herzen voran.
Mit dabei waren unter anderem Mitglieder des inklusiven „Gardeners Without Borders“-Teams, Angehörige der Rollstuhlbasketballmannschaft des Dorfes sowie Menschen, die aktuell im Rehabilitationskrankenhaus von ADI Negev medizinisch, therapeutisch und seelisch betreut werden – darunter auch Verwundete der aktuellen Kriegssituation.
Gemeinsam legte das Team die 2,5 Kilometer lange Strecke des Volkslaufs zurück, der speziell den Veteranen und Verletzten der israelischen Sicherheitskräfte gewidmet war. Für viele bedeutete diese Teilnahme weit mehr als eine sportliche Aktivität – sie war ein Ausdruck von Lebensmut, Zugehörigkeit und dem tiefen Wunsch, wieder Teil der Gesellschaft zu sein.
Einer der Teilnehmer, Liad Uriel, der aktuell bei ADI Negev in Reha ist und die Rollstuhlbasketballmannschaft des Dorfs mitbegründet hat, formulierte es so:
„Wir haben uns mit viel Kraft und Einsatz fortbewegt – aber mit einem einzigen Herzen, das uns gemeinsam nach vorne getragen hat. Für uns war es mehr als ein Lauf oder ein Rollen – es war die Möglichkeit, unser Rehabilitationszentrum zu vertreten und uns selbst daran zu erinnern, dass Bewegung, Träume und Fortschritt auch aus einem anderen Ausgangspunkt möglich sind.“
Der Lauf in Be’er Sheva war nicht nur ein sportlicher Event, sondern ein eindrucksvolles Symbol für das, was Inklusion bei ADI bedeutet: die Kraft der Gemeinschaft, die jedem Menschen – unabhängig von seiner körperlichen oder geistigen Verfassung – erlaubt, sich zu bewegen, mitzuwirken und über sich hinauszuwachsen.
Denn bei ADI endet Teilhabe nicht an der Therapietür – sie beginnt dort.
