Mut, Herz und Zusammenhalt – Abschied von zwei besonderen Hagoshrim-Freiwilligen bei ADI Jerusalem

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Der Sommer in ADI Jerusalem ist immer eine Zeit mit gemischten Gefühlen: Während wir die Ferienzeit genießen, heißt es gleichzeitig Abschied nehmen von unseren internationalen Freiwilligen. In diesem Jahr fiel der Abschied besonders schwer, denn mit Boaz (19) aus Durach in Bayern, Timo (20) aus Detmold in Nordrhein-Westfalen und Kathleen (21) aus Woflsburg haben uns drei außergewöhnliche junge Menschen verlassen, die seit Herbst 2024 (Boaz und Timo) beziehungsweise seit Februar (Kathleen) Teil unserer Gemeinschaft waren.

Trotz Reisewarnung nach Israel

Angesichts der angespannten Lage in Israel und der offiziellen Reisewarnung der deutschen Regierung war die Entscheidung, einen Freiwilligendienst bei ADI Jerusalem zu leisten, alles andere als selbstverständlich. Umso dankbarer sind wir, dass Boaz, Timo und Kathleen den Mut gefasst haben, sich auf dieses Abenteuer einzulassen – und dafür mit unvergesslichen Erfahrungen belohnt wurden.

Starke Partner: Hagoshrim

Ein großer Dank gilt unserem Partner Hagoshrim, der sich um die gesamte organisatorische und bürokratische Abwicklung kümmerte und einmal mehr ein exzellentes Gespür bei der Auswahl der Freiwilligen bewiesen hat. Auch wenn wir in den vergangenen Jahren regelmäßig mindestens fünf Freiwillige begrüßen durften, waren es diesmal aufgrund der besonderen Umstände nur drei – was die Anwesenheit und den Einsatz jedes Einzelnen umso wertvoller machte.

Wachsen an Herausforderungen

Bei der Abschiedsfeier sprachen Boaz und Timo offen über ihre Herausforderungen – vom Heimweh bis hin zu sprachlichen Barrieren – und wie sie durch die engen Beziehungen zu unseren Bewohnern über sich hinauswuchsen. Sie berichteten, wie Kommunikation auch ohne Worte möglich ist – durch Gesten, Umarmungen, aufmerksames Zuhören und einfaches Dasein.

Besonders Timo brachte es auf den Punkt:

„Ich wollte aus meiner Comfort Zone heraus – und das habe ich geschafft. Das Ergebnis war unglaublich bereichernd.“

Da sich die Kita-Arbeit organisatorisch vom Bereich unserer älteren Bewohner trennt, war Kathleen nicht bei der Abschiedsfeier dabei. Umso wichtiger ist es, dass sie hier ihren verdienten Platz bekommt – ein herzliches Dankeschön für deinen Einsatz, Kathleen!

Mehr als nur ein Freiwilligendienst

Für unsere Bewohner bedeuten Freiwillige wie Boaz, Timo und Kathleen weit mehr als nur helfende Hände – sie bringen frischen Wind, neue Impulse und eine besondere Wärme in den Alltag. Und auch für die Freiwilligen selbst ist diese Zeit prägend, voller Begegnungen und Einsichten, die sie ein Leben lang begleiten werden.

Wir bedanken uns von Herzen für ihren Einsatz, ihre Initiative und ihre Bereitschaft, sich mit offenem Herzen auf unsere Arbeit einzulassen. Wir wünschen Boaz, Timo und Kathleen alles Gute für ihren weiteren Weg – und freuen uns schon darauf, sie bei ihrer nächsten Reise nach Israel wieder in ADI Jerusalem willkommen zu heißen.

ADI
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