Strategische Allianzkonferenz für Rehabilitation und Resilienz in ADI Negev

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Der Jüdische Nationalfonds USA (JNF-USA), die Israelische Koalition für Trauma, das Rehabilitationsdorf ADI Negev-Nahalat Eran und das Harvey and Gloria Kaylie Rehabilitation Medical Center im ADI Negev empfingen am 5. Mai Dutzende von Organisationen im ADI Negev Rehabilitationsdorf. Das Ziel: Eine Kooperation von Organisationen und Gemeinschaften, die ein auf einander abgestimmtem Programm entwickeln wollen, um die Wiederstandsfähigkeit von Menschen mit Behinderungen zu fördern. An dem Treffen nahmen Leiter und Vertreter regionaler Räte und Behörden aus der westlichen Negev-Wüste teil sowie Partner wie das Rehabilitationssystem für den westlichen Negev der Jewish Agency, Sapir College, Nefesh B‘Nefesh, Keren HaYesod, die National Civil Service Authority, Bat Ami, Eretz Chadasha, die Jewish Federation of Canada, Meizam, Wide Therapy, Lotam und Dutzende anderer Organisationen, die sich in der Resilienzförderung engagieren.

Die Diskussion der Teilnehmer drehte sich um Bedarf und Lösungen zur Stärkung der Resilienz, verschiedene Traumatherapien, Organisationsvorschläge für die Bevölkerung der Negevregion und die Nutzung von ADI Negev-Nahalat Eran als regionalem Dienstleister, um die Bewohner der westlichen Negev und der Gebiete nahe dem Gazastreifen mit Dienstleistungen zu versorgen, die sie infolge der fortlaufenden Militäroperation “Eiserne Schwerter” benötigten. Dabei lag der Schwerpunkt auf der Definition der Herausforderungen und Anforderungen, die sich aus der aktuellen Situation ergeben, und auf der Suche nach notwendigen, sofortigen Lösungen für ein breites Spektrum miteinander verbundener Dilemmata und komplexer Situationen.

Das Treffen fand im Rahmen von „Livnot B“Yachad (Gemeinsam bauen) statt, einer strategischen Initiative von JNF-USA, die sich für den Wiederaufbau israelischer Gemeinden in der westlichen Negev und für die Rehabilitierung der dortigen Bevölkerung einsetzt.

Tali Tzur Avner, Leiterin von JNF-USA in Israel: „Angesichts des Leids und der Notwendigkeit, das gewohnte Leben weiterzuführen, wissen wir, dass der Weg zum Wiederaufbau gemeinsame Anstrengungen und die Bündelung von Ressourcen erfordert. Als Gemeinschaft sind wir uns der Herausforderungen bewusst, vor denen die westliche Negev steht, und wir wissen, dass keine einzelne Organisation diese Herausforderungen alleine bewältigen kann. Durch die Zusammenarbeit aller Leistungsträger werden wir in der Lage sein, Tausenden von Bewohnern, ob jung oder alt, Lösungen zu bieten und ein Gefühl der Erneuerung, des Wachstums, der Widerstandsfähigkeit und dem Wideraufbau einer Gemeinschaft zu vermitteln.“

Tali Levanon, CEO der “Israeli Coalition for Trauma”: „Wir freuen uns darauf, uns zusammenzuschließen, um den besten Weg zu finden, die Situation und die daraus resultierenden therapeutischen Bedürfnisse zu verstehen und gemeinsam mit ADI Negev-Nahalat Eran die Initiative ‚Marhivim Nefesh‘ zu entwickeln, die die umfassendste Lösung bieten wird, um das therapeutische Angebot im erforderlichen Umfang zu verstärken, auszuweiten und den Zugang dazu zu erleichtern.“

Avi Wortzman, CEO des Rehabilitationsdorfs ADI Negev-Nahalat Eran: „Wir freuen uns, diese wichtige Konferenz auf Initiative unserer Freunde und Partner JNF-USA in Zusammenarbeit mit der „Israelischen Koalition für Traumata” ausrichten zu können. Gemeinsam geben wir hier im Rehabilitationsdorf ADI Negev-Nahalat Eran im Regionalrat Merhavim den Beginn des Programms „Merhavim Nefesh“ bekannt, ein Interventionszentrum, das Tausenden von Kindern und Familien aus der Gazastreifen-nahen Umgebung und der westlichen Negev Therapie und Ressourcen zur Bewältigung ihrer Probleme bietet und ihnen die Möglichkeit für Aufarbeitung, Weiterkommen und Widerstandsfähigkeit gibt. Über diese wichtige Konferenz hinaus laden wir weitere Organisationen und Fachleute ein, sich uns anzuschließen, mit uns zusammenzuarbeiten und an der Bereitstellung intellektueller und innovativer emotionaler Lösungen mitzuwirken. Die wunderbaren Räume und Einrichtungen des ADI Negev-Dorfes und der gesamten Region stehen bereit.“

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