Es sind diese besonderen Momente, in denen sich Geschichten verweben – Geschichten vom Ankommen, von Hoffnung, von Zukunft. Einen solchen Moment erlebte das Rehabilitationsdorf ADI Negev-Nahalat Eran, als die Geschäftsführung der israelischen Fluggesellschaft El Al zu Besuch kam.
An diesem Tag landete frühmorgens ein El Al-Flug aus New Jersey am Ben-Gurion-Flughafen. An Bord: Israel Goodman, 39 Jahre alt, mit seiner Familie – entschlossen, ein neues Kapitel in Israel aufzuschlagen. Ihre Reise führte sie direkt weiter nach ADI Negev, wo ihr Sohn künftig gefördert und begleitet werden soll. Es war mehr als eine Ankunft – es war ein echtes Heimkommen.
Als die Familie im Dorf eintraf, begegneten sie Doron Almog, Gründer von ADI Negev und Vorsitzender der Jewish Agency, sowie Dina Ben Tal-Ganancia, CEO von El Al. Zwei Persönlichkeiten, deren Arbeit es ermöglicht, dass Familien wie die Goodmans nach Israel kommen, aufgenommen und begleitet werden. In diesem Moment kam vieles zusammen: die Vision, die Bewegung, das Zuhause.
Doron Almog: „Dieser Tag hat mir erneut gezeigt, dass der zionistische Traum lebt. Die Jewish Agency bringt Familien heim, El Al trägt sie auf ihren Flügeln, und wir bei ADI Negev geben ihnen Wurzeln – ein echtes Zuhause und eine Chance zu wachsen.“
Dina Ben Tal-Ganancia: „Was als persönliche Vision begann, ist heute ein Ort der Inklusion und Hoffnung. Dass wir gerade heute die Familie Goodman treffen durften, war kein Zufall – sondern ein Geschenk.“


Neben Begegnungen mit Bewohner:innen und Mitarbeitenden trafen die Gäste auch auf Soldaten, die im Krieg „Schwerter aus Eisen“ schwer verletzt wurden und nun bei ADI Negev neue Kraft schöpfen. Ihre Geschichten von Mut, Schmerz und Hoffnung berührten zutiefst.
Zum Abschluss überreichten die Gastgeber der El Al-Delegation ein handgefertigtes Keramik-Kunstwerk – gestaltet im Beit HaYotzer – ADI Ofakim, einem inklusiven Berufsbildungszentrum. Eingraviert waren das El Al-Logo, eine Karte Israels und das Wort „Schalom“ – als Zeichen der Verbundenheit zwischen Himmel und Erde, Vision und Wirklichkeit.


Uri Obratzky, Sozialarbeiter: „Dass Dina sich entschieden hat, Partnerin von ADI und Teil unseres sozialen Engagements zu sein, bewegt mich jedes Mal aufs Neue.“
Diese Begegnung war mehr als ein Besuch – sie war ein kraftvolles Symbol dafür, was entsteht, wenn Organisationen, Herzen und Ideen zusammenfinden: Eine Kette der Menschlichkeit, die Träume trägt und Hoffnung greifbar macht.
