Beim diesjährigen Finale der regionalen Leichtathletikmeisterschaft für den Zentral- und Südbezirk im Hadar-Yossef-Stadion in Tel Aviv erzielten zwei ganz besondere Athleten von ADI Negev-Nahalat Eran beeindruckende Ergebnisse: Nir Cohen und Mir Segal.
Nir sicherte sich den zweiten Platz im Weitsprung und erreichte einen respektablen vierten Platz im 100-Meter-Lauf. Mir brillierte mit dem zweiten Platz im Kugelstoßen und einem dritten Platz über 100 Meter.
Beide sind nicht nur sportlich aktiv, sondern auch beruflich Teil des inklusiven Teams von “Gardeners Without Borders” bei ADI Negev-Nahalat Eran. Mit großem Einsatz kümmern sie sich dort um die Pflege der Grünanlagen im Rehabilitationsdorf – und beweisen auch in ihrer Freizeit Einsatzwillen, Disziplin und Zielstrebigkeit.
„Es war das erste Mal, dass unsere Sportler bei einem Leichtathletik-Wettkampf unter international anerkannten Standards angetreten sind – mit offiziellen Schiedsrichtern des israelischen Verbands für kognitiv angepassten Sport“, berichtet Elad Peretz, Leiter des Bereichs Sport und Hydrotherapie bei ADI Negev-Nahalat Eran. „Zu sehen, wie viel sie investiert haben, um dieses Niveau zu erreichen, und wie sie keinen Moment aufgegeben haben, war zutiefst bewegend.“
Begleitet und professionell vorbereitet wurden Nir und Mir vom paralympischen Sportkoordinator Gadi Slovik, der sie durch das gesamte Trainingsjahr hindurch unterstützte.
Ihre Geschichte zeigt einmal mehr, wie eng bei ADI Arbeit, Sport und persönliche Entwicklung miteinander verbunden sind: Tagsüber leisten sie wertvolle Arbeit im Garten, nach Feierabend trainieren sie mit vollem Einsatz – und wachsen dabei über sich hinaus. Ein Konzept, das bei ADI tagtäglich gelebt wird.
Wir sind stolz auf Nir, Mir und das gesamte Team. Ihre Erfolge – in der Vergangenheit und sicherlich auch in der Zukunft – sind ein starkes Zeichen dafür, was möglich ist, wenn Menschen mit Behinderungen echte Chancen erhalten – in der Arbeit, im Sport und im Leben.
