Vergangene Woche besuchte eine Delegation des Davidson-Instituts für Wissenschaftsbildung aus Rehovot das Rehabilitations- und Bildungszentrum ADI Jerusalem. Die Gäste, darunter Yossi Elran (Direktor für Innovation), Yuval Hertz (Koordinator für Barrierefreiheit) und Noa Pinsker (Leiterin der Abteilung für Neurowissenschaften), wurden von Shlomit Grayevsky, Geschäftsführerin von ADI Jerusalem, sowie Renana Hochstein (Kommunikation) und Orit Rosenberg (pädagogische Leitung) empfangen.
Während einer Führung erhielten die Vertreter des Davidson-Instituts Einblicke in die vielfältigen Bildungs- und Rehabilitationsprogramme von ADI Jerusalem. Besonders beeindruckt waren sie von der modernen assistiven Technologie, die Bewohnern und Schülern hilft, ihre Umgebung aktiv zu erkunden und ihre individuellen Fähigkeiten zu stärken.
Ein Highlight war die Eye-Tracking-Technologie, mit der Schüler die Website des Davidson-Instituts eigenständig nutzen und von wissenschaftlichen Lernvideos profitieren können. Dieser Fortschritt ist ein Beispiel für gelebte Inklusion, bei der innovative Lösungen Barrieren abbauen.
Nach der Tour wurden mögliche Kooperationsprojekte besprochen. Besonders im Fokus stand die Forschung zur Entwicklung von Gehirnwellenaktivitäten, um gezielt Rehabilitationsmaßnahmen zu verbessern. Zudem wurde über die aktive Einbindung junger Wissenschaftler diskutiert, die an der Entwicklung neuer Technologien und barrierefreier Spiele mitwirken sollen. Diese Projekte könnten den Alltag von Menschen mit Behinderungen erheblich erleichtern und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben stärken.
Das Davidson-Institut, als Bildungsarm des renommierten Weizmann-Instituts für Wissenschaften, setzt sich dafür ein, wissenschaftliches Verständnis zu fördern und die Lebensqualität in der Gesellschaft zu verbessern. Kooperationen wie diese ermöglichen es, wissenschaftliche Erkenntnisse gezielt für die Förderung von Menschen mit Behinderungen einzusetzen – und ADI Jerusalem als Vorreiter für innovative Rehabilitationsmethoden weiter zu etablieren.
Der Besuch bot wertvolle Einblicke und könnte den Grundstein für zukunftsweisende gemeinsame Projekte legen.
