Kaylie-Rehaklinik veranstaltet internationales Seminar zur Rehabilitation von Amputierten

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Im Vergleich zu seinen früheren Kriegen hat Israels jetziger Feldzug, die Operation »Eiserne Schwerter«, einen unverhältnismäßigen Anstieg in der Zahl von Amputationen mit sich gebracht. Seit Kriegsbeginn wurden mindestens fünfzig Menschen Gliedmaßen amputiert, sowohl in der Zivilbevölkerung als auch bei Angehörigen des Militärs.

In Reaktion auf diese dramatischen Zahlen lud das ADI Negev-Nahalat Eran-Rehadorf in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium, dem Lewis-Institut und Sam Waldman von der »First Step Association« zu Israels erstem internationalen Workshop zum Thema Rehabilitation von Amputierten ein. Zu den Teilnehmern zählten Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen aus dem Landeszentrum und dem Süden Israels, darunter Mitarbeiter der Krankenhäuser Barzilai, Soroka und Herzfeld.

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Dr. Anat Kristal, Physiotherapeutin und Forscherin an der Universität von Miami mit Fokus auf Rehabilitation von Amputierten, erläuterte die aktuellsten Innovationen in der Anwendung von Funktionstests bei Amputierten und inwiefern sich die Testergebnisse in Therapien und Übungen umsetzen lassen, die die Funktionsfähigkeit dieser Patienten verbessern sollen.

Dr. Itzhak Siev-Ner, Leiter der »Harvey and Gloria Kaylie«-Reha-Klinik von ADI Negev-Nahalat Eran, erklärte: »Als größtes Rehabilitationszentrum in der Negev haben wir erkannt, wie dringend es ist, verfügbare Erkenntnisse auszutauschen, die die Reha-Behandlung verbessern und optimieren können. Diese Kooperation trägt dazu bei, sich auf die Aufnahme von Kriegsverwundeten vorzubereiten und ihnen zu helfen, den Rehabilitationsprozess so effizient wie möglich zu durchlaufen. Wir stehen mit den fortschrittlichsten Behandlungsmethoden bereit, um schwierige Rehabilitationsfälle zu behandeln, die die Folge der verschiedensten Verletzungsgrade sind.«

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»In diesen schweren Tagen, in denen der Staat Israel immer noch in heftige Kämpfe verwickelt ist, sendet unser Workshop eine bedeutende Botschaft an alle Israelis, und allen voran an die Einwohner des Landessüdens«, fügt Avi Wortzman, der Geschäftsführer von ADI Negev-Nahalat Eran, hinzu. »Qualitative ärztliche Versorgung ist uns eine moralische Verpflichtung. Erst unlängst haben wir eine neue Abteilung eröffnet, mit deren Hilfe wir eine wesentlich größere Anzahl von rehabedürftigen Verwundeten aufnehmen können. Unser medizinisches Personal ist mit den neuesten verfügbaren Technologien ausgestattet, um ihnen eine professionelle, umfassende Rehabilitation anzubieten.«

Im Anschluss an den erfolgreichen Workshop von ADI Negev-Nahalat Eran, dem ersten in einer Reihe von zukünftigen internationalen Tagungen mit Schwerpunkt Amputation, sollen auch in weiteren israelischen Krankenhäusern Workshops zum Thema Amputierten-Rehabilitation stattfinden.

ADI
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