Ostasien zuhause im Nahen Osten: Ein ganz besonderes Zoom-Event

Wo sich Israel und Taiwan gute Nacht sagen? Auf Zoom natürlich! Letzte Woche fand ein lang ersehntes ‎virtuelles Meeting in der israelischen Botschaft in Taipeh und gleichzeitig in der taiwanesischen Botschaft in ‎Tel Aviv statt.‎

Der Anlass für dieses Treffen war die Unterzeichnung eines Memorandums, in dem eine Willenserklärung ‎für eine weiterhin positive und produktive Zusammenarbeit bestätigt wurde. Diese wird es für potenzielle ‎Freiwillige noch einfacher machen, in die jeweiligen Partnerländer zu reisen. Diese Vereinbarung zielt auch ‎darauf ab, bereits bestehende Programme und Dienstleistungen zu optimieren und angehenden Freiwilligen ‎Klarheit darüber zu verschaffen, was sie im kulturellen und sozialen Bereich von dem jeweils anderen Land ‎erwartet.‎

Bei der Veranstaltung in Taipeh waren der israelische Botschafter Omer Caspi und der stellvertretende ‎taiwanesische Außenminister Miguel Tsao, die das Memorandum unterzeichneten. Ebenfalls anwesend ‎waren der stellvertretende Minister für Gesundheit und Soziales, Li-Feng Lee, und 20 taiwanesische ‎Freiwillige, von denen sich in den vergangenen Jahren etwa die Hälfte freiwillig bei ADI gemeldet hat. Der ‎Rest der anwesenden Freiwilligen engagiert sich bei anderen sozialen Organisationen oder Agenturen im ‎ganzen Land.‎

In Tel Aviv freuten sich der taiwanesische Botschafter Paul Chang, der Generaldirektor des israelischen Ministeriums für Gesundheit und Soziales, Dr. Avigdor Kaplan mit 3 Kollegen und ADI Negev-Gründer Doron Almog mit 2 Kollegen bei der Zeremonie dabei zu sein. Botschafter Paul Chang ist mit ADI persönlich vertraut: Im vergangenen Sommer besuchte er ADI Negev zusammen mit einer Delegation der taiwanesischen Botschaft in Tel Aviv. Viele der Freiwilligen, die zu dieser Zeit in der Negev arbeiteten, waren bei dem Zoom-Meeting in Taipeh mit anwesend.

Bei traditionell taiwanesischen Snacks wurden Anekdoten und Erfahrungen unter den Freiwilligen in Taipeh ‎ausgetauscht. Am Ende der Veranstaltung bekamen sie alle ein schönes Zertifikat überreicht.‎ Hoffentlich wird dieses Memorandum den Beginn eines Stroms von Freiwilligen auf beiden Seiten ‎markieren und die Freundschaft der beiden Ländern noch mehr stärken – zum gegenseitigen Wohle und ‎auch zum Wohle von ADI!‎